Podcast: Hundeschule studydogs in Essen

Der Weg zur Freude an der Selbständigkeit

„Ich arbeite und arbeite und arbeite und hab das Gefühl, es kommt nichts bei rum.“
Mitte 2014 ging es Natalie nicht gut mit ihrer Selbständigkeit. Heute, Anfang 2017, strahlt sie – die meiste Zeit 😉 – übers ganze Gesicht, wenn sie von ihrer Selbständigkeit erzählt.

Die „Zeit gegen Geld“- und „1:1“-Falle

„Zeit ist Geld“, sagte Dagobert Duck so lange ich denken kann. Damals habe ich mich darüber amüsiert, stand dieser Effizienzgedanke doch in so krassem Gegensatz zu Donald’s Lebensstil: In den Tag hinein, ungeplant, faulenzend. Aber eben immer auch knapp bei Kasse, während Onkel Dagobert im Geld schwimmt.

Da ist Musik drin!

Kooperationen sind eines der wichtigsten Instrumente für Deine Selbständigkeit in der Hundebranche. In gut genutzten Kooperationen stecken so viele Möglichkeiten, dass mir regelmäßig die Ohren schlackern, wenn ich sie gemeinsam mit Kunden entwickle oder von realen und gelebten Beispielen höre. Hier sind einmal für Dich als Übersicht mögliche Formen von Kooperationen, die für die Hundebranche Sinn machen:

Wie Du merkst, dass Du auf zu vielen Hochzeiten unterwegs bist

Viele von uns sind Visionäre und Scanner-Persönlichkeiten mit immer wieder neuen, begeisternden Ideen. Die dann mit Feuereifer angegangen werden und nach den ersten Umsetzungsschritten ins Stocken geraten, mit dem Alltag kollidieren, zäh werden, an einem kleben, einen langsamer werden lassen, festhalten und die Weiterentwicklung behindern.
Das Projekt an sich mag sinnvoll für Dich sein, wichtig für Deine unternehmerische Entwicklung oder einfach eine Herzensangelegenheit, die Dich glücklich macht. Nur: Vielleicht ist es jetzt gerade nicht der richtige Zeitpunkt dafür.

….vom Lösungsfinder zum Dranbleib-Coach und Quality Time-Ermöglicher

Oder: Die Kür Kundenbindung – Sollte ich mich nicht überflüssig machen…?

Ein toller Hundetrainer, ein guter Hunde-Physiotherapeut, ein kompetenter Hunde-Ernährungsberater – all diese Hundeunternehmer sollten sich überflüssig machen. Der Physiotherapeut zeigt die richtigen Griffe, Übungen und Massagen, um dem Hund Linderung oder Besserung zu verschaffen. Der Ernährungsberater erklärt, welche Ernährung zum Hund am besten passt und wie Herrchen diese zubereitet. Und der Hundetrainer zeigt Frauchen, wie sie ihren Liebling richtig erzieht, wie der Hund lernt und wie sie zufrieden gemeinsam durch den Alltag gehen.

Und dann war’s das. Der Ex-Kunde empfiehlt einen hoffentlich weiter, aber er kann und weiß ja, was er brauchte. Er hat eine Lösung für sein Problem bekommen.

Wie erreiche ich eigentlich mein Ziel?

Ich weiß jetzt, wo ich hin will. Und – wie schaffe ich es, da anzukommen?

„Gute Frage! Da haben Sie jetzt Ihr schönes, konkretes, motivierendes Ziel formuliert, sind auch wirklich überzeugt davon und wollen loslegen. Und jetzt? Jetzt steht man da vor so einem – sehr hübschen, zugegeben – Berg, das Ziel ganz oben in Sicht und hat keine rechte Idee, wie man da hochkommt. Weit sieht das aus. Und steil. Das wird wohl ganz schön anstrengend.

Ich fang‘ erst mal günstig an und wenn ich „groß“ bin…

Nein! Fängst Du nicht. Abgelehnt – und zwar entschieden.

Viele Hundeunternehmer überlegen sich, dass sie erst einmal mit einem günstigen Preis starten und diesen dann erhöhen, wenn sie mehr Erfahrung haben und/oder wenn sie aus der =>Kleinunternehmerregelung fallen und Mehrwertsteuer (synonym: Umsatzsteuer) zahlen müssen.
So werden zum Start zum Beispiel 35€ pro Einzelstunde verlangt – schließlich gehen die ja in voller Höhe in die eigene Tasche. Gar nicht schlecht, denkt sich der motivierte und frisch gebackene Selbständige. Ja, das ist okay, auch wenn ich Dir für ein langfristiges Leben von Deinem Hundeunternehmen zu einem höheren Stundensatz raten würde, damit es nicht in ein Überleben ausartet. Aber gut, nehmen wir einmal diesen Preis, der für Viele in der Hundebranche durchaus realistisch ist.

Ein Ziel für mein Unternehmen haben

…wissen, wohin ich gehe

Ziellos umherschlendern, die Welt auf sich wirken lassen, sich überraschen lassen, wo man ankommt.
In der Welt der Selbständigen geht das, wenn Du von Deinem Unternehmen nicht leben musst und es als Hobby betreibst. Für die meisten unter uns Selbständigen, die mit ihrem Unternehmen den Lebensunterhalt verdienen, ist für zielloses Umherschlendern schlichtweg keine Zeit. Das Unternehmen muss Geld reinbringen. Dazu musst Du wissen, was eigentlich Dein Ziel ist, wo Du mit Deinem Unternehmen hin möchtest. Wie willst Du sonst den Weg und die Maßnahmen dorthin festlegen? Wenn Du kein Ziel hast, wie willst Du Entscheidungen treffen und Prioritäten setzen? Und wie Deinen Alltag planen, wenn Du nicht weißt, wofür Du das alles eigentlich tust?