Es ist Deine Entscheidung, ob Du WIRKLICH beraten möchtest

Als Hundeunternehmer bist Du in den allermeisten Fällen ein Berater: Als Hundetrainer, Physiotherapeut und Ernährungsberater. Sogar im Verkauf von Maulkörben, Futter und Co berätst Du Deinen Kunden. Natürlich ist nicht jede Beratung emotional oder beschäftigt sich mit einer komplexen Gefühlswelt. Viele Hundehalter haben ein konkretes Problem

Druck raus! Oder: Von Trainern und Beratern, die zu schnell zu viel erreichen möchten.

„Vor jeder Gruppenstunde mache ich mir einen Riesen-Kopf, was ich meinen Kunden heute bieten kann, damit sie begeistert nach Hause gehen!“

„Ich packe immer viel zu viel in eine Einzelstunde und überlade die Kunden mit Informationen.“

Puh, das hört sich nach ganz schön viel Druck an. Und zwar für Dich wie auch für den Kunden. Da wird in einer Stunde versucht, Clickern und Leinenführigkeit zu erklären, und dann noch eine Orientierungsübung an der Schleppleine gezeigt. Im „besten Falle“ wird noch die Ernährung hinterfragt und Tipps zu gutem Hundefutter gegeben.
Womit gehen die Kunden denn dann eigentlich nach Hause? Fühlen sie sich gut beraten und begleitet? Können sie das umsetzen, was Du ihnen erzählt hast?  Ganz grundlegend: Können sie es überhaupt im Gedächtnis behalten?

Warum warum? Warum nicht wozu?

Aus: Der Wächter am Tor zum Zauberwald: von Alexa Mohl

„Ein Fragezeichen und ein Ausrufezeichen rutschten beim Umfallen eines Bücherstapels aus ihrem Text und marschierten, nachdem sie sich von der Rutschpartie erholt hatten, durch die Zeilen, um ihren angestammten Platz wieder zu finden.
„Da ist ein Platz für dich“, sagte das Ausrufezeichen. „Da steht ein WARUM.“- „Da will ich aber nicht hin“, antwortete das Fragezeichen. „Warum denn nicht?“ fragte das Ausrufezeichen. „Warum, warum, warum wohl“, fauchte das Fragezeichen. „Entschuldige bitte, ich wollte dir nicht auf die Nerven gehen. Ich wollte doch nur wissen, warum du da nicht hin willst.“ – „Das ist es ja gerade“, sagte das Fragezeichen.
„Ich habe schon oft in meinem Leben hinter einem WARUM gestanden. Und danach kamen meistens ganz empörte Sätze, die mich fast umgeblasen haben.“ – „Warum das denn?“ fragte das Ausrufezeichen verwundert. „Man wird doch noch fragen dürfen!“ – „Natürlich darf man fragen“, erwiderte das Fragezeichen. „Aber nicht WARUM. Du musst doch merken, dass Warum fragen die Leute auf die Palme bringen.“ – „OK“, sagte das Ausrufezeichen. „Das kann ich verstehen. Aber ich muss doch Fragen stellen, wenn ich die Gründe von etwas herausfinden will!“ – „Das ist richtig, aber nicht WARUM!“ [Zitat Ende]

Warum denn nicht? Oh, Entschuldigung…