Umgang mit Vielrednern – Wenn Kunden zu viel Raum einnehmen
Es gibt sie regelmäßig, diese Teilnehmer. Diese Menschen, die zu viele Fragen stellen. Die diese Fragen zu ausschweifend formulieren. Die zu viele und zu lange Geschichten von sich und ihrem Hund erzählen. „Also, bei uns ist das ja so…“. Vielredner nehmen sich zu viel Raum, sprengen Gruppensituationen und rufen in Einzelgesprächen ein unangenehmes Bauchgrummeln hervor,…
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Da ist Musik drin!

Kooperationen sind eines der wichtigsten Instrumente für Deine Selbständigkeit in der Hundebranche. In gut genutzten Kooperationen stecken so viele Möglichkeiten, dass mir regelmäßig die Ohren schlackern, wenn ich sie gemeinsam mit Kunden entwickle oder von realen und gelebten Beispielen höre. Hier sind einmal für Dich als Übersicht mögliche Formen von Kooperationen, die für die Hundebranche Sinn machen:

38 Tipps, um zufrieden(er) selbständig zu sein

 

    1. Wenn Du Neues wagen möchtest, gehe nur den ersten Schritt. Mehr nicht.
    2. Fokussiere Dich auf Dich und Dein Unternehmen. Vergleiche Dich nicht mit anderen.
    3. Lasse los: Ein Projekt, ein Vorhaben, ein Ziel, einen Kunden oder was sonst belastet und nicht mehr stimmig ist. Du bist Dein eigener Herr und musst Dich nicht sklavisch an selbst gemacht Vorgaben halten.
    4. Sprich mit anderen Selbständigen. Alle Fragen und Zweifel, die Du hast, kennen sie auch. Du musst nicht alles alleine lösen oder als Einzelkämpfer selbständig sein.

Wann setzen wir Neues im Alltag um?

Neues im Alltag umsetzen – das ist unser Ziel, wenn wir als Hundeunternehmer mit unseren Kunden trainieren oder sie beraten. Der Transfer in den Alltag ist das, woran Du als guter Berater gemessen wirst.

Wikipedia beschreibt Transfer in unserem Zusammenhang als
„Übertragung eines Erkenntnisgewinns in Verhaltensänderungen“.

Änderung, Veränderung… da war doch was….
Ach ja! Menschen finden Veränderung in aller Regel erstmal gar nicht toll.

„Ich bin überlastet, kann aber keine Aufgaben abgeben, weil ich kein Geld habe.“

Etwas von den eigenen Aufgaben abgeben ist für Viele ein immenser Schritt. Da haben doch die meisten von uns eh nicht viel Geld über und sollen es in eine administrative Unterstützung stecken?

Natürlich kann ich aus der Ferne nicht über Deine Finanzen urteilen. Und dennoch ist der Schluss „Ich bin überlastet, kann aber keine Aufgaben abgeben, weil ich kein Geld habe.“ falsch. Warum er falsch ist, lässt sich leicht beantworten, wenn Du schaust, wohin Dich diese Haltung führt:

Wie Du merkst, dass Du auf zu vielen Hochzeiten unterwegs bist

Viele von uns sind Visionäre und Scanner-Persönlichkeiten mit immer wieder neuen, begeisternden Ideen. Die dann mit Feuereifer angegangen werden und nach den ersten Umsetzungsschritten ins Stocken geraten, mit dem Alltag kollidieren, zäh werden, an einem kleben, einen langsamer werden lassen, festhalten und die Weiterentwicklung behindern.
Das Projekt an sich mag sinnvoll für Dich sein, wichtig für Deine unternehmerische Entwicklung oder einfach eine Herzensangelegenheit, die Dich glücklich macht. Nur: Vielleicht ist es jetzt gerade nicht der richtige Zeitpunkt dafür.

Entspannt dokumentieren

Die Stunde mit dem Kunden ist vorbei, der nächste kommt gleich.
Jetzt schnell zusammenräumen und auf den nächsten Kunden einstimmen.
Wer kommt nochmal?
Ach ja, Sandra mit Emma, der Bearded Collie Hündin.
Was habe ich denn letztes Mal nochmal mit der gemacht…?
Hmm… Ich wollte doch…
aber waren wir so weit schon gekommen?
Verdammt, wo sind denn jetzt meine Notizen dazu?
Ach stopp, vorher schreibe ich mir lieber noch ein paar Stichpunkte zu der Kundin eben auf, sonst ist hab ich das vergessen…